Anamnesebogen

Der Anamnesebogen ist in deinem Ernährungscoaching der grundlegende Baustein und Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Ernährungskonzepts für deinen Kunden. Eine erfolgreiche Ernährungsberatung ist in der Regel immer individuell und berücksichtigt alle wichtigen persönlichen Parameter des Kunden. Darauf baut die gesamte individuelle Ernährungsplanung auf. Denn um deinen Kunden optimal beraten und betreuen zu können, solltest du seine körperlichen Daten und sein individuelles Ernährungs- und Bewegungsverhalten bestmöglich kennen.

Daten für den Anamnesebogen

In erster Linie fallen in die Erfassung anthropometrische Daten wie das Geschlecht, das Alter, die Körpergröße und das Körpergewicht. Weiter sollte der Anamnesebogen die Zielsetzung des Kunden erfragen. Außerdem sollten Angaben über Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien, Lebensmittelpräferenzen und Essgewohnheiten genauso erfasst werden wie bisherige Erfahrungen mit Ernährungscoachings und frühere Versuche, das formulierte Ziel zu erreichen. Gegebenenfalls bietet es sich auch an, den Kunden um eine Einschätzung seines Ernährungswissens zu bitten.

Der Anamnesebogen als Ausgangspunkt des Coachings

Das Ausfüllen eines Anamnesebogens sollte so oder so fester Bestandteil deines Coaching-Konzepts sein. Die Erfassung der Kundendaten kann dabei entweder in der ersten Coaching-Session oder bereits im Vorfeld per E-Mail stattfinden.

Unsere Ernährungssoftware verfügt über einen integrierten Anamnesebogen. Je nachdem, wie du als Coach deine Ernährungsberatung gestaltest, kannst du die Anamnese mit deinem Kunden also "klassisch" per PDF im Vorfeld machen, um die Abstimmung des Ernährungskonzepts im Anschluss vorzunehmen. Du hast aber auch die Möglichkeit, den digitalen Anamnesebogen direkt live mit dem Kunden durchzugehen und das Ernährungskonzept unmittelbar mit ihm gemeinsam zu erstellen.

Personal Trainer Ernährungs-Software von Natty Gains - Anamnesebogen

Anamnesebogen in der Ernährungssoftware

Nachdem du einen neuen Kunden registriert hast, loggst du dich nun von deinem Dashboard aus direkt im Account deines Kunden ein. Aktualisiere dazu bitte die Dashboard-Seite, damit der Datensatz deines neu angelegten Kunden in der Kundenübersicht erscheint. Unmittelbar nach dem Login beantwortest du im Folgenden den Anamnesebogen zur Personalisierung seines Ernährungskonzepts. Die Ernährungssoftware leitet dich Schritt für Schritt durch die einzelnen Parameter, die wir im Folgenden im Detail vorstellen werden.

Ziel des Kunden bestimmen

Im Anamnesebogen legst du im ersten Schritt das Ziel deines Kunden fest. Hier wählst du zwischen 3 Grundoptionen aus: Performance steigern, Gewicht managen oder Wohlbefinden steigern.

Performance steigern

Dein Kunde möchte seine Leistung - sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene - steigern und durch die Ernährung optimal unterstützen? Dann wähle "Performance steigern" aus und spezifiziere die Auswahl, indem du festlegst, in welcher Sportart du deine Performance steigern möchtest.

Gewicht managen

Dein Kunde möchte an seiner Figur arbeiten und dabei entweder an Gewicht, insbesondere Muskulatur, zunehmen oder aber ein paar überflüssige Pfunde auf gesunde und nachhaltige Weise abnehmen, ohne hungern zu müssen? Perfekt, dann konkretisiere das Gewichtsziel im nächsten Schritt. Hier kannst du zwischen folgenden Optionen wählen: Abnehmen, Muskeldefinition, Muskelaufbau, Zunehmen, Gewicht halten.

Wohlbefinden steigern

Dein Kunde möchte sein Wohlbefinden steigern, gesünder leben und sich deshalb bewusster ernähren. Allerdings ernährt er/sie sich dafür bisher zu monoton? Wähle diese Auswahl, wenn sich dein Kunde frischer und vitaler fühlen, sich insgesamt ausgewogener ernähren oder durch angepasste Ernährung besser regenerieren möchte.

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Kalorien- und Makronährstoffziel des Kunden bestimmen

Im nächsten Schritt bestimmst du den Kalorienbedarf deines Kunden. Hier gibt der Anamnesebogen dir 2 Optionen: Entweder lässt du ihn per Formel berechnen. Oder aber, wenn der Wert bereits bekannt ist, trägst du den Kalorienbedarf deines Kunden selbst ein.

Außerdem hast du die Möglichkeit, die Verteilung der Makronährstoffe Proteine, Kohlenhydrate und Fette frei festzulegen. Das ergibt Sinn, wenn du zuvor einen Body Check oder eine Genanalyse mit dem Kunden durchgeführt hast oder eine spezielle Ernährungsform in deinen Coachings vorgibst.

Folgende Formel in Bezug auf die Verteilung der Makronährstoffe kommt zur Anwendung, falls du die Makronährstoffe NICHT selbst festlegst.

  • Proteine: 1,5 g / kg Körpergewicht
  • Fette: 0,7 g / kg Körpergewicht
  • Kohlenhydrate: Die noch verbleibenden Kalorien

Zur eigenen, modifizierten Verteilung der Makronährstoffe hast du wiederum 2 Optionen:

  • Makronährstoffverteilung in absoluten Grammwerten festlegen
  • Makronährstoffe im prozentualen Verhältnis festlegen
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Erfassung der körperlichen Grunddaten

Zunächst trägst du die körperlichen Grunddaten deines Kunden in den Anamnesebogen ein: Geschlecht, Alter, Körpergröße und Körpergewicht. Auf Basis dieser Daten ermittelt die Software den Grundumsatz deines Kunden, also den Kalorienverbrauch, den der Körper für die Erhaltung der Lebensfunktionen benötigt. Hierzu zählen u.a. die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, die Atmung und die Organfunktionen.

Zur Berechnung des Grundumsatzes ist die Harris-Benedict-Formel hinterlegt.

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Erfassung des Aktivitätslevels des Kunden

Über den Grundumsatz hinaus zählt jede weitere Aktivität zum Leistungsumsatz. Die Fragen zur Erfassung des Aktivitätslevels sind dann relevant, wenn du das Kalorienziel für deinen Kunden per Formel berechnen lässt. Der Leistungsumsatz wird dabei mit dem 'Metabolischen Äquivalent' (MET) berechnet.

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Schlaf

Schlafdauer und Schlafqualität wirken sich auf den gesamten Tagesablauf aus. Wenn wir nicht oder zu wenig schlafen, wird die Funktion unseres Gehirns stark beeinflusst. Gedächtnisleistungen verringern sich, dazu nehmen Konzentrationsvermögen, Reaktionsgeschwindigkeit und Entschlusskraft sowie Ausdauer ab. Außerdem verlieren wir das Gefühl für Zeit, Raum und Planung.

Schlaf beeinflusst darüber hinaus unsere Emotionen, unsere körperliche Gesundheit und natürlich unsere Regeneration. Demzufolge hat schlechter und zu wenig Schlaf einen negativen Einfluss auf unsere Laune und unsere Ausdauer. Guter Schlaf hingegen sorgt für mehr Energie, einen gesunden Körper und eine verbesserte Regeneration.

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Aktivitätslevel im Beruf

Mit der Bestimmung des Aktivitätslevels im Beruf gibst du an, wie viel sich der Kunde im Beruf bewegt, und damit auch Kalorien verbrennt.

Meist sitzend

Berufsbeispiele für meist sitzende Tätigkeiten im Beruf sind: Bürojob, Feinmechaniker(in), Schüler(in) / Student(in), Fahrzeugführung im Straßenverkehr, Lehrer(in), Richter(in), etc.

Sitzend und stehend

Berufsbeispiele für abwechselnd sitzende und stehende Tätigkeiten im Beruf sind: Polizist(in), Arzt / Ärztin, Hausmann / Hausfrau, Lagerarbeiter(in), Kassierer(in), etc.

Meist stehend

Berufsbeispiele für meist stehende Tätigkeiten im Beruf sind: Leichtes Handwerk (z.b. Elektro- oder Malerbetrieb), Kfz-Mechaniker(in), Verkäufer(in) im Einzelhandel, Pflegeberufe, Sozialarbeit, etc.

Schwer körperlich

Berufsbeispiele für schwer körperliche Tätigkeiten im Beruf sind: Schweres Handwerk, Bauarbeiter(in), Dachdecker(in), Land-, Tier- und Forstwirtschaftsberufe, Bergarbeiter, Hochleistungssportler, etc.

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Aktivitätslevel in der Freizeit

Mit der Bestimmung des Aktivitätslevels in der Freizeit gibst du an, wie viel sich der Kunde in der Freizeit bewegt, und damit auch Kalorien verbrennt.

Kaum aktiv

Nach der Arbeit legt dein Kunde am liebsten die Füße hoch und seine alltäglichen Wege legt er meist mit dem Auto oder der Bahn zurück. Seine Freizeitaktivitäten beschränken sich hauptsächlich auf Fernsehen, Internet, Lesen, Zocken und allgemeines Entspannen.

Recht aktiv

In seiner Freizeit macht dein Kunde Erledigungen im Haushalt, geht auch gerne mal vor die Tür spazieren und erzieht die Kinder. Außerdem nimmt er gerne das Fahrrad oder geht zu Fuß, um von A nach B zu kommen.

Sehr aktiv

Dein Kunde legt beispielsweise regelmäßig Strecken mit dem Rad oder zu Fuß zurück und nutzt seine freie Zeit, um Sport zu treiben, Tanzen zu gehen und aktiv zu sein. Typische Aktivitäten in seiner Freizeit sind demnach: Sport, Tanzen, Treppen steigen, Schwere Gartenarbeit, etc.

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Sportart

Um ganzheitlich fit und gesund zu sein, spielt auch ein Bewegungs- und Trainingskonzept neben der Ernährung eine wichtige Rolle. In diesem Schritt stimmst du Training und Ernährung aufeinander ab und wählst die primäre Sportart deines Kunden sowie die Sporttage aus.

Ausdauersport

Typische Beispiele für Ausdauersport sind u.a. Joggen, Radfahren und Schwimmen bei geringer Intensität.

Kraftsport

Typische Beispiele für Kraftsport sind Bodybuilding bzw. Krafttraining im Fitnessstudio oder zu Hause. Aber auch Crossfit oder Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, wie Freeletics oder Calisthenics, gehören dazu.

Andere Sportart bei geringer Belastung

Typische Beispiele für Sportarten bei niedriger Belastung sind u.a. Yoga, Tai Chi, Golf oder Ping Pong.

Andere Sportart bei mittlerer Belastung

Typische Beispiele für Sportarten bei mittlerer Belastung sind u.a. Fußball, Tennis, Squash, Badminton oder Reiten.

Andere Sportart bei hoher Belastung

Typische Beispiele für Sportarten bei hoher Belastung sind u.a. HIIT, Boxen, Handball, intensives Schwimmen oder Leichtathletik.

Gar nicht

Entscheide dich für diese Auswahl, wenn dein Kunde gar keinen Sport ausübt.

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Sporttage

Nachdem du im Anamnesebogen bestimmt hast, welche Sportart der Kunde primär ausübt, wählst du im nächsten Schritt aus, wie oft und an welchen Tagen in der Woche Sport getrieben wird. Hierzu aktivierst du die entsprechenden Wochentage.

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Auswahl der Ernährungsweise

Auf Basis des berechneten Kalorienbedarfs stimmst du nun das Ernährungskonzept deines Kunden auf seine Essgewohnheiten, seinen Alltag, sein Budget, seinen Geschmack und weitere individuelle Bedürfnisse ab.

Los geht’s mit der Ernährungsweise deines Kunden: Hier wählst du zwischen Allesesser, Pescetarisch, Vegetarisch, Vegan und Paleo aus. Zudem kannst du für alle Ernährungsweisen das Häkchen "Intervallfasten" aktivieren, um später konkret das Zeitfenster zu bestimmen, in dem dein Kunde essen darf.

Beachte, dass du - unabhängig von der ausgewählten Ernährungsweise - im Schritt "Lebensmittel-Ausschluss" die Esspräferenzen deines Kunden weiter konkretisieren und einzelne Lebensmittel, die nicht zusagen, ausschließen kannst.

Allesesser

Als Allesesser verzichtet dein Kunde in Bezug auf deine Ernährung grundsätzlich auf nichts. Er ernährt sich also sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Lebensmitteln.

Pescetarisch

Als Pescetarier bist du eine Sonderform des Vegetariers - du verzichtest zwar auf den Verzehr von Fleisch warmblütiger Tiere, aber Fisch steht auf deinem Speiseplan.

Vegetarisch

Als (Ovo-Lacto) Vegetarier ernährst du dich überwiegend von pflanzlichen Lebensmitteln und du verzichtest auf Fleisch und Fisch. Andere tierische Produkte wie Eier, Honig oder Milch(-produkte), landen hingegen auf deinem Speiseplan.

Vegan

Als Veganer verzichtest du nicht nur auf den Konsum von Fleisch und Fisch, sondern genauso auf sämtliche tierische Produkte.

Paleo

Als Paleo Verfechter verzichtest auf den Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln, die erst durch Ackerbau und Viehzucht verfügbar waren. Dies beinhaltet Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Zucker und stark verarbeitete pflanzliche Fette.

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Berücksichtigung von Intoleranzen

Im nächsten Schritt kannst du Lebensmittelintoleranzen deines Kunden berücksichtigen. Hier kannst du per Klick Fructose, Laktose, Gluten, Saccharose oder Histamin auswählen. Auch eine Mehrfachauswahl ist möglich. Deine Auswahl bestätigst du mit einem Klick auf "Weiter". Wenn bei deinem Kunden keine Intoleranz vorliegt, klicke einfach auf "Keine".

Fructose

Fructose (auch Fruchtzucker) ist eine natürliche Zuckerform, die vor allem in Früchten wie Kernobst und Beeren oder in Honig vorkommt. Bei der Fructosemalabsorption handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kann der Körper die in der Nahrung enthaltene Fructose aufgrund eines gestörten Transportsystems im Dünndarm nicht adäquat aufnehmen. In der Folge kommt es zu Verdauungsproblemen wie Blähungen oder Durchfall.

Laktose

Laktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Milchzucker (Laktose) richtig zu verdauen. Milchzucker kommt - wie der Name schon sagt - in fast allen Milchprodukten vor. Der Konsum von laktosehaltigen Lebensmitteln kann Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen hervorrufen.

Gluten

Zöliakie ist eine Darmerkrankung. Sie wird durch eine fehlgeleitete Immunreaktion auf das Klebereiweiß Gluten ausgelöst, das in vielen Getreidesorten (Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel) steckt. In der Folge kann es zu starken Schmerzen und Blähungen kommen.

Saccharose

Saccharoseintoleranz bezeichnet eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der der Konsum von Haushaltszucker (Saccharose) und Malzzucker (Matose) nicht vertragen wird. Das ist dadurch begründet, dass eine Enzym-Mangel-Erkrankung des Dünndarms vorliegt, bei der der Abbau von Saccharose und Maltose nicht oder nicht richtig funktioniert. Bei Menschen mit einer Saccharoseintoleranz kann der Konsum von Saccharose und Maltose enthaltenen Lebensmitteln zu Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfen, Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen führen.

Histamin

Bei Menschen, die über eine Histaminunverträglichkeit klagen, wird eben jenes Histamin - was im Körper für unser Immunsystem an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt ist - nicht oder nur unzureichend abgebaut. Typische Symptome, die mit dem übermäßigen Verzehr von histaminhaltigen Lebensmitteln einhergehen, können Störungen des Blutdrucks, Kopfschmerzen / Migräne, Hautreizungen oder Atembeschwerden sein.

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Festlegung des Lebensmittelbudgets

Als Nächstes bestimmst du im Anamnesebogen das Budget, das dein Kunde für Lebensmittel ausgeben möchte. Wähle "Preiswert", "Normal" oder "Premium" und bestimme damit das Preisniveau der Lebensmittel.

Preiswert

Dein Kunde möchte sich low budget ernähren und seine Ernährung soll hauptsächlich auf Basis von preiswerten Lebensmitteln basieren gestaltet sein.

Normal

Die Ernährungsplanung soll auch Lebensmittel enthalten, die teilweise etwas exklusiver sind und im mittleren Preissegment liegen.

Premium

Dem Kunden ist seine Ernährung sehr wichtig und er isst gerne auch mal etwas Besonderes. Mit dieser Angabe wird die Lebensmittelauswahl nicht eingeschränkt.

Beachte, dass die Festlegung des Lebensmittelbudgets auch Einfluss auf die prognostizierten Kosten hat, die zu jedem Rezept angegeben werden. Bei "Preiswert" geschieht die Berechnung der Kosten hauptsächlich auf Basis von Eigenmarke-Produkten, während bei "Premium" Bio-Lebensmittel und Markenprodukte Grundlage für die Berechnung sind.

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Bestimmung der maximalen Kochzeit

Hiermit legst du fest, wie viel Zeit dein Kunde maximal für die Zubereitung der einzelnen Mahlzeiten hat. Wähle "Wenig", "Normal" oder "Umfangreich" und berücksichtige, wie viel Zeit dein Kunde im Alltag hat.

Wenig

Die vorgeschlagenen Rezepte werden die Zubereitungszeit von 20 Minuten nicht überschreiten.

Normal

Die vorgeschlagenen Rezepte werden die Zubereitungszeit von 45 Minuten nicht überschreiten.

Umfangreich

Mit dieser Auswahl schränkst du die maximale Zubereitungszeit nicht ein.

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Festlegung der Mahlzeitenhäufigkeit

Beim Schritt "Mahlzeitenhäufigkeit" hast du die Möglichkeit, die Anzahl der Mahlzeiten flexibel für deinen Kunden zu gestalten. Weiter kannst du die Verteilung der Kalorien auf die einzelnen Mahlzeiten ändern und unterschiedliche Zeiten für die Mahlzeitenaufnahme festlegen.

Prozentuale Verteilung der Kalorien ändern

Mit dieser Einstellung legst du fest, in welchem prozentualen Verhältnis die Kalorien auf die einzelnen Mahlzeiten verteilt werden sollen. Achte darauf, dass die Summe immer 100% ergibt.

Folgende Minima und Maxima (Verteilungsgrenzen) gelten aktuell, damit Portionen nicht zu klein oder zu groß ausfallen:

  • 2 Hauptmahlzeiten: 40-60%
  • 3 Hauptmahlzeiten: 15-40%
  • 4 Mahlzeiten: Hauptmahlzeiten 15-40%; Snacks: 10-40%
  • 5 Mahlzeiten: für Hauptmahlzeiten 10-30%; Snacks: 10-20%
  • 6 Mahlzeiten: für Hauptmahlzeiten 10-30%; Snacks: 10-20%

Plan um Mahlzeiten erweitern oder verringern

Um eine weitere Mahlzeit in die Pläne deines Kunden zu integrieren, aktiviere einfach z.B. das Häkchen eines Snacks. Die Mahlzeit wird aktiv und du kannst im Anschluss mithilfe des Sliders festlegen, wie viele Kalorien prozentual auf den Snack entfallen sollen.

Ebenso kannst du Snacks oder Hauptmahlzeiten entfernen, um deinem Kunden eine niedrigere Mahlzeitenfrequenz vorzugeben.

Wichtig: Die Mahlzeitenfrequenz sollte so eingestellt sein, dass die Mahlzeiten im Durchschnitt nicht größer als 800 Kalorien ausfallen. Anderenfalls können Ungenauigkeiten in der Planerstellung die Folge sein.

Zeiten ändern

Um die Ernährungspläne optimal auf den Tagesablauf deines Kunden abzustimmen, hast du als Coach weiter die Möglichkeit, die Zeiten der Mahlzeitenaufnahme festzulegen und zu verändern

Anamnesebogen in der Ernährungssoftware für Coaches -  Festlegung der Mahlzeitenhäufigkeit

Bestimmung der Essgewohnheiten

Wähle im Anamnesbogen unter "Essgewohnheiten", ob dein Kunde jede Mahlzeit frisch zubereiten oder ob er sein Essen abends für den nächsten Mittag direkt mit vorkochen möchte. Bei der Meal Prep Variante hast du zudem die Möglichkeit, die Vorkochtage zu bestimmen.

Die 3. Option ist "Nicht kochen". Bei dieser Auswahl berücksichtigt die Software ausschließlich Rezepte, für die weder Herd noch Ofen benutzt werden müssen. Dadurch ist die Rezeptauswahl stärker eingeschränkt.

Jede Mahlzeit frisch

Dein Kunde hat genügend Zeit und genügend Motivation, um jede Mahlzeit frisch zuzubereiten. So kann er sich selbst die größte Abwechslung garantieren und auch die Verarbeitung von frischen Lebensmitteln ist gewährleistet.

Abends für den nächsten Mittag vorkochen

Dein Kunde stellt sich zwar gerne in die Küche und bereitet seine Mahlzeiten zu. Findet es aber auch sehr praktisch, für den nächsten Tag mitzukochen, um es beispielsweise mit zur Arbeit zu nehmen, um Zeit zu sparen oder einfach, weil manche Lebensmittel nicht in kleineren Mengen gekauft werden können.

Nicht kochen

Dein Kunde kocht nicht gerne bzw. hat kaum Zeit für die Zubereitung seines Essens. Bei dieser Option werden ausschließlich Rezepte berücksichtigt, für die weder Herd noch Backofen genutzt werden. Beachte jedoch, dass diese Option die Rezeptauswahl stark einschränkt.

Ernährungs-Software für Personal Trainer, Ernährungsberater und Fitness Coaches - PDF zu Ernährungsplänen

Erfassung des Nasch- und Trinkverhaltens

Jetzt folgt noch ein Nasch- und Getränkecheck. Auf der Basis der Angaben kalkuliert die Software eine pauschale Kalorienmenge, die dem Kunden als Puffer für Süßigkeiten, gezuckerte Getränke und Alkohol bei seinem Ernährungskonzept eingebaut wird.

Nasch-Check

Mithilfe des Nasch-Checks legst du fest, wie das Naschverhalten deines Kunden ist. Abhängig von den getroffenen Angaben errechnet das System pauschal einen Kalorienwert, der als Puffer in die Ernährungspläne eingebaut wird.

Getränke-Check

Mithilfe des Getränke-Checks kannst du das Trinkverhalten deiner Kunden festlegen.  Abhängig von den getroffenen Angaben - insbesondere zu den ungesunden, kalorienhaltigen Getränken wie Säfte, Soft Drinks und Alkohol - errechnet das System pauschal einen Kalorienwert, der als Puffer in die Ernährungspläne eingebaut wird.

Ernährungs-Software für Personal Trainer, Ernährungsberater und Fitness Coaches - PDF zu Ernährungsplänen

Lebensmittel-Ausschluss

Im letzten Schritt hast du über den Anamnesebogen außerdem die Möglichkeit, Lebensmittel auszuschließen. Hiermit kannst du optimal auf Geschmäcker eingehen oder aber auch Lebensmittelintoleranzen konkretisieren.

Beachte, dass je nach ausgewählter Ernährungsweise und/oder Lebensmittelintoleranz die Lebensmittel, die hierzu nicht geeignet sind, bereits automatisch deaktiviert sind.

Um ein Lebensmittel auszuschließen, klicke auf eine Oberkategorie und öffne damit die jeweilige Box. Deaktiviere im Anschluss einfach die Lebensmittel, die bei der Erstellung des Ernährungskonzepts nicht berücksichtigt werden sollen.

Anamnesebogen in der Ernährungssoftware für Coaches - Lebensmittelausschluss

Anamnesebogen abschließen

Durch einen Klick auf "Weiter" wird dir innerhalb kürzester Zeit vollautomatisiert das personalisierte Ernährungskonzept für deinen Kunden erstellt.

Auf Basis dieses Ernährungskonzepts - sieh' es als Template - kannst du nun beliebig anpassen und präzisieren. Hierzu kannst du unter anderem Rezepte beliebig austauschen, Zutatenmengen anpassen und die Planeinstellungen jederzeit ändern.

So kannst du als Coach flexibel auf die Bedürfnisse deines Kunden eingehen, um ihm auf Basis der App eine effektive Online Ernährungsbetreuung zu bieten.

Ernährungs-Software für Personal Trainer, Ernährungsberater und Fitness Coaches - PDF zu Ernährungsplänen

Alle Features und Funktionen des Anamnesebogens nochmal anschaulich im Video.

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